Pflanze des Monats März

by wyder, 26. März 2019

Rubus idaeus    Himbeeren

 

Wer kennt Sie nicht, die dunkelroten süss-säuerlichen, weichen Beeren. Dekorativ auf einer Torte, in Form von Sirup als Erfrischung, als Konfitüre auf dem Brot oder direkt von der Staude in den Mund.

In diesem Blogbeitrag schauen wir uns die Himbeere etwas genauer an. Die Himbeere ist als wildwachsende Pflanze auch in unseren Wäldern anzutreffen. Sie ist sehr widerstandsfähig und man trifft sie vom rauhen Klima Alaskas bis nach Südostasien an.

Die Himbeere gehört zu einer der ältesten Heilpflanzen überhaupt, denn nicht nur ihre köstliche Frucht ist begehrt, sondern aus ihren Blättern kann Tee mit heilender Wirkung aufgegossen werden.

Die in den Blättern enthaltenen Gerbstoffe, Flavioide, Vitamin C uvm. wirken bei Atembeschwerden, Durchfall, Fieber, Grippe, Hautauschlägen und können in der Geburtsvorbereitung eine entspannende Wirkung auf die Muskulatur haben.

Nebst den Blättern sind auch die Früchte nicht nur schmackhaft, sondern haben auch eine Vielzahl an gesunden Inhaltsstoffen (Salicylsäure, Pektin, Eisen, etc.). Wäre die Himbeere etwas weniger bekannt würde man aufgrund ihres Alters und ihrer Vielzahl an Heilkräften wohl von Superfood sprechen.

Himbeeren gedeihen am besten an halbschattigen bis sonnigen Standort. Zu pralle Sonneneinstrahlung würde zu Lasten der saftigen Früchte gehen. Zudem ist darauf zu achten, dass der Boden gut durchlässig ist, damit sich keine Wurzelfäule bilden kann. Mittels Stroh und Kompost können die Himbeeren regelmässig gemulcht werden und einem Austrocknen der Erden entgegengewirkt werden. Entlang eines Rankgerüsts, oder Spaliers gepflanzt können die lockeren Triebe emporgezogen werden und erleichtern die spätere Ernte erheblich.

Grundsätzlich unterteilt man die Himbeeren in 3 Arten: rote, gelbe und schwarze Himbeeren. Dies Arten werden in zwei Kategorien aufgeteilt: Sommerhimbeeren und Herbsthimbeeren (Sommerträger und Herbstträger). Wenn man bei der Sortenwahl diese Informationen berücksichtigt, kommt man vom frühen Sommer bis zu den ersten Frosttagen in den Genuss der leckeren Frucht.

Sommer- und Herbsthimbeeren werden unterschiedlich geschnitten.

Sommerhimbeeren tragen nur am zweijährigen Holz Früchte. Nur diese dürfen nach der Ernte geschnitten werden. Bei Herbsthimbeeren bilden sich bereits an den einjährigen Ruten die meisten Himbeeren. Sie können deshalb im Herbst komplett zurückgeschnitten werden.

Die im Sommer tragenden Himbeeren schneiden Sie nach der letzten Ernte. Das kann bei früh tragenden Himbeeren bereits im Juli der Fall sein. Hier sollten Sie darauf achten, welche Sorten Sie für den Anbau gewählt haben. Dann schneiden Sie nur die Ruten, die in den letzten Monaten Früchte getragen haben. Der Schnitt verläuft bodennah, danach werden die abgeschnittenen Ruten vom Drahtgerüst vorsichtig entfernt. Achten Sie darauf, fünf junge und kräftige Ruten stehen zu lassen. Sie entwickeln im nächsten Jahr neue Früchte und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Himbeerpflanze kräftig und gesund bleibt.

Herbsthimbeeren können Sie bis zum Einsetzen des Frostes pflücken. Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt ist also der Herbst. Schneiden Sie die Triebe direkt nach dem Ernten ab. Die Pflanze bildet im Frühjahr neue Triebe, an denen Früchte wachsen.

 

Beliebte Sorten sind:

Sommerträger:

Malahat

grosse, feste, aromatische Beeren mit hohem Ertrag. (Juni-Juli)

Glen Ample

sehr grosse Früchte, Pflanze ohne Stacheln, auch zum Tiefkühlen geeignet (Juni-Juli)

Golden Queen

Wohlschmeckende Liebhabersorte für den Frischverzehr, langtragend (Juli-September)

Herbstträger:

Blissy autumn bliss

Früheste Herbsthimbeere, sehr grosse Früchte mit gutem Aroma. Kombiniert mit Sommerträger ergibt sich eine durchgehende Erntezeit. (Juli-Oktober)

Rubyfall stachellos

Feste, grosse, aromatische Früchte, Pflanze ohne Stacheln (August-Oktober)

Alpengold stachellos

Grosse, gelb-aprikotfarbene Fürchte, Pflanze ohne Stacheln (August-Oktober)

 

Quelle: haeberli-beeren.ch

 

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